Unter der Brücke = Auf der Schwelle / Samstag
Ausgangspunkt für das Festival ist der Ort an sich: Die Galerie, die sich unter der Wildenbruchbrücke befindet, war schon immer zugleich ein Schwellenraum, ein Ort des „Dazwischens“.
Programmübersicht
SAMSTAG / 20. August, 2022
15:00 – 16:10 Uhr
Transit-Theater-Berlin: Wenn ich ein Vöglein wär (Theater Lambe Lambe)
Passant:innen können mit einem großen Singvogel interagieren oder in seinem Inneren einem kurzen Theaterstück folgen.
16:30 – 17:15 Uhr
Diren Demir: Speak to the Water
Diren Demir trägt dem Wasser Fragmente aus seinen Traumtagebüchern vor. Eine ehrliche Offenlegung des Unterbewusstseins.
18:00 – 18.30 Uhr
Viviana Medina: Three Days and Three Nights
Eine interaktive Performance, die von der Flucht und Immigration Sandra dos Santos’ handelt. Wie Jona im Wal lässt sie sich via DHL als Schiffsschraube in einer Holzkiste verschicken.
20:00 – 22:00 Uhr
David, Minq, Mahtab, Trang, Aduni, Adelle, Dylan:
Instant Compositions – Jamsession, nur anders
Kuratiert von Sailesh, Mel, Jessica/Zïada
Wir laden Sie zu einem zweistündigen musikalischen Ausdruck queerer Trauer und Freude, Verbundenheit durch unmittelbare und kollektive Komposition ein. Meditation, Elektronik und Improvisation in der Mitte der Schwelle. Spürt den Vibe, lebt den Moment, und haltet euch das Chaos zu eigen.
Für dieses Format treffen sich sechs queere BIPoC-Künstler zum ersten Mal in einem somatischen Bewegungsworkshop, der von MINQ geleitet wird. Nach einer einstündigen Klangimprovisation laden wir queere und BIPoC-MusikerInnen, KünstlerInnen und PerformerInnen ein, sich mit Instrumenten, Gedichten, Tanz und Klang an der Session zu beteiligen, um sich in der zweiten Stunde der Sofort-Komposition zu beteiligen
— Installationen über die gesamte Festivaldauer —
Elli Ott: ij
Eine Wasserskulptur, die ein poetisches Spiel zwischen Gleichheit und Differenz auf den subtilen Ebenen der Bewegt- und Belebtheit, der Durchlässigkeit, der Abgrenzung und der Reflexion schafft.
Marcelina Wellmer: Porous
In „Porous“ verschmilzt die Stadt mit der Natur und Techniküberresten. Die Installation erzählt vom ambivalenten und angespannten Verhältnis zwischen Mensch, Stadt und Natur.
Berni Puig: Pintura Interior
Während des Festivals gestaltet der Künstler ein Wandgemälde, in dem er sich einfacher, geometrischer Formen bedient, um die Eigenart und die Geschichte des Gebäudes nach Außen zu tragen.