- 13.06.–23.08.2026
- Ausstellung · Vorschau
Berlin, the Bitch and the Witch
Unter der Brücke
versammelt sich eine Konklave.
Bitches and witches errichten eine Barrikade,
der aufsteigende Rauch verhext die Botschaften der Straße.
Berlin, the Bitch and the Witch beschwört einen kollektiven Zauber gegen die Zirkulation des Kapitals, die das Leben in der zeitgenössischen Stadt prägt und erschöpft. In der westlichen Welt wird Magie oft als Metapher für das Mystische, das Heilige und das Imaginäre verwendet und stellt damit ‚rationale‘ oder ‚wissenschaftliche‘ Formen des Verstehens infrage. Hier wird Magie zur Methode. Die Ausstellung versammelt Künstler-Magier:innen, die mit Bewegung, Klang, Ironie, Fiktion und Widerspenstigkeit arbeiten, um sichtbar zu machen, was der Kapitalismus unsichtbar macht: Fürsorge, Wahnsinn, Heilung, Widerstand und Verbundenheit. Wie ein Kreis um ein Feuer öffnen diese Arbeiten einen gemeinsamen Raum, in dem Bitches and Witches Wissen zurückerobern, sich gegenseitig schützen und neue Formen des Überlebens inmitten von Berlins Monstern, Ruinen und Rhythmen erfinden. Die Ausstellung bittet nicht um Erlaubnis, sie entflammt sie.
Kuratiert von Arantxa Ciafrino
Kuratorische Assistenz: Tatjana Rotfuß
- Lucius Andres Anhello
- Pharaz Azimi
- Lotta Beckers
- Caligola
- Ben Glas
- Susanne Grau
- Ana Hupe
- Selma Lindgren
- Alexander Norton (Annita Sleep)
- Kaya Pilsner
- Mirae kh Rhee
- Anton Steenbock
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Freitag12.06.2618:00 UhrKunstbrücke am Wildenbruch
Vernissage
Berlin, the Bitch and the WitchDie Gruppenausstellung zeigt, wie Kapitalismus das Leben in der Stadt prägt und oft unsichtbare Prozesse wie Fürsorge, Widerstand und kollektive Verbundenheit unterdrückt. Zwölf Künstler:innen nutzen Magie als Methode, um diese Strukturen zu hinterfragen und alternative Formen des Zusammenlebens und Überlebens sichtbar zu machen. Die Ausstellung verbindet Installation, Performance, Klang und Video zu einem dynamischen Gefüge, das durch Performances kontinuierlich erweitert wird, und lädt Besucher:innen ein, Macht, Gemeinschaft und städtische Räume neu zu erleben.
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