Vernissage

Berlin, the Bitch and the Witch

Begrüßung und Einführung:
Bezirksbürgermeister von Neukölln, Martin Hikel
Yolanda Kaddu-Mulindwa, Leiterin Kommunale Galerien Neukölln
Arantxa Ciafrino, Kuratorin

Mit DJ-Set von Marco Zonta.

Die Kunstbrücke am Wildenbruch lädt herzlich zur Vernissage der Ausstellung Berlin, the Bitch and the Witch ein, die zwölf künstlerische Positionen versammelt, die Magie als Werkzeug nutzen, um das Leben in der Stadt neu zu betrachten. Im Mittelpunkt steht die Frage, was in einer von Kapital und Effizienz geprägten Gegenwart unsichtbar bleibt: Fürsorge, Verletzlichkeit, Heilung, Widerstand und Formen von Verbundenheit.

Ausgehend von der historischen Instrumentalisierung von Zuschreibungen wie „Witch“ und „Bitch“ als Mittel der Kontrolle und Ausgrenzung werden diese Begriffe hier als widerständige Selbstpositionierungen neu gefasst. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Installation, Performance, Klang und Video und untersuchen, wie Körper, Materialien und Erinnerungen miteinander verknüpft sind. Dabei treten Netzwerke, fragile Strukturen und kollektive Prozesse in den Vordergrund, die als Gegenentwürfe zu isolierten und funktionalisierten Lebensweisen dienen.

Die Ausstellung versteht sich als dynamisches Gefüge, das im Verlauf seiner Dauer durch Performances kontinuierlich ergänzt wird.

Kuratiert von Arantxa Ciafrino
Kuratorische Assistenz: Tatjana Rotfuß

Schriftzug und Grafik-Design zur Ausstellung
© Arantxa Ciafrino/Oujuca
Teilnehmende Künstler:innen
  • Caligola
  • Lucius Andres Anhello
  • Pharaz Azimi
  • Lotta Beckers
  • Ben Glas
  • Susanne Grau
  • Ana Hupe
  • Selma Lindgren
  • Alexander Norton (Annita Sleep)
  • Kaya Pilsner
  • Mirae kh Rhee
  • Anton Steenbock