Plakatwand
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01.11.–20.12.2026Jan-Peter E.R. Sonntag
Seestück 9190
Über das Wasser hinweg zu sehen: ein namenloses Seestück auf einer Plakatwand an der Kaimauer neben der Brücke am Wildenbruch. Zwischen 1845 und 1850 wurde hier, um Baumaterial für das wachsende Berlin zu transportieren, der 10,3 Kilometer lange Landwehrkanal als Entlastung der Spree angelegt. Zeitgleich entwickelte sich in der marinen Malerei das Seestück – befreit von der Darstellung von Schiffen, Schiffsunglücken oder Seeschlachten – zu einem modernen Bildtypus. Das leere Seestück und der in Rede stehende Kanal sind Effekte des Gleichen: Ausdruck der industriell-urbanen Moderne.
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03.11.2025–22.03.2026Nora Bibel
Uncertain Homelands
Wasser – im Überfluss oder in extremer Knappheit – steht im Mittelpunkt der Arbeit Uncertain Homelands zu dem das Motiv aus Indonesien gehört.
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30.08.–31.10.2025Alex Lebus
HOLY SHIT oder das stille Örtchen
Alex Lebus zeigt mit dem Plakat Ich bin Gottes Glied und der Ausstellung Holy Shit oder das stille Örtchen eine irritierende Durchdringung von Sakralem und Profanem, Körperlichem und Geistigem.
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23.05.–25.08.2025Veronika Kellndorfer - Arch and Reflection
Bei einem ihrer Stadtspaziergängen entdeckt Veronika Kellndorfer wie sich die Spiegelung der Mühlendammbrücke mit der steinernen Brücke selbst zu einem augenähnlichen Gebilde verbindet. Mit der Kamera kehrt sie zurück um genau diesen Moment aufzunehmen, in dem das Wasser ruhig genug ist, so dass sich die angrenzende Fassade im Auge der Brücke als leicht zitternde Linienstruktur spiegelt.
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25.04.–25.05.2025Felix Deiters - budget cut
Felix Deiters wurde, neben den drei Künstler:innen Kallirroi Ioannidou, Johannes Mundinger und Marina Naprushkina, eingeladen ein Plakat zu entwerfen, welches die Aussetzung des Fonds für Ausstellungsvergütungen Bildender Künstlerinnen und Künstler (FABiK) kommentiert. Deiters versieht es mit einer Frage, platziert auf einem mikroskopisch vergrößerten Foto einer Schnittwunde.
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29.01.–02.03.2025Thomas Rentmeister
White Noise
Thomas Rentmeister hat bei Frühlingsanfang die Oberflächen von noch nicht ganz weggeschmolzenen, etwas schmutzigen Schneehaufen fotografierte und als Bildmotiv verwendete. Die Bildausschnitte wurden daraufhin paradoxerweise durch einen digitalen Filter in eine Struktur verwandelt, die dem analogen Fernsehschnee (white noise) ähnelt.
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