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29.08.–31.10.2026Unzucht
Kiss the Devil's Arse
In der Einzelausstellung „Unzucht – Kiss the Devil’s Arse“ webt Itchi Fleischer ein dichtes Netz kunsthistorischer Referenzen, das sich stark auf christliche Ikonografie bezieht, um diese dann unmittelbar in Frage zu stellen, zu verdrehen und die Betrachter*innen mit den Strukturen patriarchaler Macht, Angst und Begierde zu konfrontieren, die der Institution der Kirche zugrunde liegen und seit Jahrhunderten die Unterdrückung, Ausgrenzung und Dämonisierung von Frauen und queeren Menschen ermöglichen.
- Itchi Fleischer
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Ausstellungen > Rückschau
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13.06.–23.08.2026Berlin, the Bitch and the Witch
Die Gruppenausstellung versammelt Künstler:innen, die Magie als Methode einsetzen, um unsichtbare Strukturen des städtischen Kapitalismus sichtbar zu machen. Mit Bewegung, Klang und Fiktion öffnen die Arbeiten einen Raum für Fürsorge, Widerstand und neue Formen des Überlebens in Berlin.
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28.03.–07.06.2026Fenster Türen Wände
Die Arbeiten von Clara Bahlsen und Sophie Aigner bewegen sich entlang von Schwellen zwischen Sichtbarkeit und Verbergen, Körper und Raum. Fenster, Wände und Öffnungen markieren zugleich Grenzen und ermöglichen Übergänge.
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30.08.–31.10.2025HOLY SHIT
oder das stille Örtchen
HOLY SHIT ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Glauben und Körper, zwischen Andacht und Ausschluss, zwischen dem Heiligen und dem Alltäglichen. Ausgangspunkt ist ein Ort, der wie kaum ein anderer für das Verdrängte, das Intime, das Abgewertete steht: ein stillgelegtes Toilettenhaus. Ein Raum, der einst der Notdurft diente, wird nun zum temporären Sakralraum.
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07.06.–24.08.2025EARTH'S SHADOW, MOON'S CRUST
Earth’s Shadow, Moon’s Crust ist eine Ausstellung über die vielschichtige Beziehung zwischen Erde und Mond. Ausgehend vom irdischen Blickpunkt erkundet sie, wie unsere Vorstellung vom Kosmos tief mit natürlichen, körperlichen und kulturellen Erfahrungsräumen verwoben ist. Mit künstlerischen Arbeiten von Alice Dittmar und Stella Geppert sowie einem performativen Rahmenprogramm lädt die Ausstellung dazu ein, den Mond nicht nur als fernen Himmelskörper, sondern als Spiegel unserer inneren und äußeren Landschaften zu begreifen.
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05.04.–01.06.2025Cosmopolitics
In der Ära des New Space vertritt Cosmopolitics die Auffassung, dass der Kosmos ein gemeinsames Gut ist, das allen irdischen Wesen gleichermaßen gehört. Von privaten und staatlichen Akteuren, die ihn ausbeuten wollen, als unendliche Ressource behandelt, erfordert seine tatsächliche Endlichkeit eine kollektive Verwaltung, eine Demokratie jenseits nationaler und anthropologischer Grenzen.
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